Bonusbedingungen: sechs Stellen, die zählen
Wer ein Bonusangebot annimmt, trifft eine Nebenabrede über sein eigenes Guthaben. Diese Seite nimmt eine solche Abrede in ihre sechs beweglichen Teile auseinander und zeigt, welcher Teil welchen anderen aushebeln kann. Faktoren, Beträge und Fristen einzelner Marken stehen hier bewusst nicht — die gehören in das Regelwerk des Anbieters und werden dort ohne Vorankündigung geändert. Hier steht der Bauplan, mit dem Sie jedes dieser Regelwerke in zehn Minuten durchschauen.
Ein Bonus ist eine Nebenabrede über Ihr Guthaben
Der Denkfehler steckt im Wort. Wer „Bonus“ hört, denkt an eine Zuwendung, über die er wie über eigenes Geld verfügen kann. Technisch passiert etwas anderes: Das Konto erhält einen zweiten Guthabentopf, und dieser Topf trägt eine Bedingung, solange sie nicht erfüllt ist. In diesem Zustand ist nicht nur der zweite Topf gebunden, häufig ist auch der erste mitgebunden — eben deshalb, weil beide zusammen bespielt werden.
Daraus folgt die wichtigste Konsequenz für die Praxis: Eine angenommene Abrede verändert, was mit dem bereits eingezahlten eigenen Geld geschehen kann. Vor der Annahme war ein Rückzug eine Sache von zwei Klicks. Nach der Annahme hängt er an einer Vorgabe, die niemand in Ihrem Namen abarbeitet. Das ist kein versteckter Mechanismus und auch keine Unredlichkeit — es ist der Inhalt der Abrede, nur steht er selten dort, wo die Zahl beworben wird.
Deshalb lautet die erste Frage nie „wie hoch“, sondern „was bindet“. Erst wenn Sie wissen, welche Beträge für welche Dauer unbeweglich werden, lässt sich beurteilen, ob das Angebot zu Ihrem Vorhaben passt. Wer vorhatte, zweihundert Euro zu verspielen und den Rest mitzunehmen, hat ein anderes Interesse als jemand, der ohnehin mehrere Abende lang spielt.
Die zweite Frage ist genauso unspektakulär: Lässt sich die Abrede ablehnen oder nachträglich auflösen? Manche Oberflächen setzen eine Abrede automatisch auf die erste Einzahlung, andere verlangen ein Häkchen, wieder andere bieten einen Ausstieg mit Verfall des gebundenen Anteils. Welche dieser drei Varianten gilt, steht im Regelwerk — und sie nachzulesen ist billiger, als sie herauszufinden.

Die Umsatzvorgabe: Faktor, Bezugsgröße, Zählweise
Die Umsatzvorgabe besteht aus zwei Angaben, die nur gemeinsam etwas bedeuten. Die erste ist der Faktor, also das Vielfache. Die zweite ist die Bezugsgröße, also das, was vervielfacht wird. Ein Faktor ohne Bezugsgröße ist eine nichtssagende Zahl, und genau in dieser Form wird er am häufigsten beworben.
Für die Bezugsgröße kommen zwei Varianten vor. Entweder zählt allein der zugebuchte Betrag, oder es zählt die Summe aus zugebuchtem Betrag und eigener Einzahlung. Beide Varianten sind üblich, und zwischen ihnen liegt bei gleichem Faktor der Faktor zwei. Wer das überliest, rechnet mit der halben Strecke und wundert sich hinterher über eine Vorgabe, die nicht kleiner wird.
Was als Umsatz gilt
Gezählt werden Einsätze, nicht Verluste und nicht Gewinne. Diese Unterscheidung klingt selbstverständlich und ist es nicht: Wer mit einem Guthaben lange hin und her spielt, erzeugt ein Mehrfaches dieses Guthabens an Umsatz, ohne entsprechend viel zu verlieren. Umgekehrt erzeugt ein einzelner großer Einsatz wenig Umsatz und kann dennoch alles kosten. Die Vorgabe misst die Bewegung, nicht das Ergebnis.
Wo der Zähler steht
Fast jede Oberfläche zeigt den Stand der Abarbeitung an — als Balken, als Restbetrag oder als Prozentangabe. Suchen Sie diese Anzeige, bevor Sie die erste Runde spielen, und prüfen Sie nach zehn Runden, ob sie sich wie erwartet bewegt. Bewegt sie sich gar nicht, spielen Sie vermutlich einen Titel, der nicht zählt. Bewegt sie sich langsamer als die Einsätze, greift eine Gewichtung. Beides klärt sich in zwei Minuten, solange nur wenige Euro im Spiel sind.
Der Höchsteinsatz in der Phase der Abarbeitung
Diese Klausel ist die unangenehmste der sechs, weil sie rückwärts wirkt. Solange eine Vorgabe offen ist, gilt in der Regel eine eigene Obergrenze für den Einsatz je Runde — und zwar eine, die unterhalb dessen liegt, was die Oberfläche technisch zulässt. Wer darüber geht, verstößt nicht gegen ein Verbot, sondern gegen eine Bedingung, und die Folge ist in beiden Fällen dieselbe: Der Fortschritt kann gestrichen werden, mitunter samt dem daraus entstandenen Gewinn.
Das Tückische daran ist die fehlende Rückmeldung. Eine Oberfläche, die einen Einsatz über der Bonusgrenze annimmt, warnt selten; sie führt die Runde aus, zahlt gegebenenfalls aus und verbucht den Vorgang. Erst beim Auszahlungsauftrag fällt auf, dass die Abarbeitung rückabgewickelt wurde. Zwischen der Runde und dieser Erkenntnis können Tage liegen.
Praktisch gibt es dagegen einen Handgriff, der nichts kostet: Stellen Sie den Einsatz einmal fest ein und lassen Sie ihn stehen, bis die Vorgabe erledigt ist. Keine Erhöhung nach einem Verlust, keine Erhöhung nach einem Treffer, keine Ausnahme für die letzte Runde. Der Einsatz ist in dieser Phase keine Entscheidung, sondern eine Einstellung.
Zu beachten ist dabei, dass im erlaubten Rahmen bereits eine gesetzliche Grenze gilt: Nach § 22a Abs. 7 GlüStV 2021 darf der Einsatz je Spiel einen Euro nicht übersteigen, wobei die Behörde diesen Wert ändern kann. Eine Bonusgrenze liegt also entweder darunter oder sie läuft mit dieser Grenze zusammen. Lässt sich in der Oberfläche ein höherer Betrag einstellen, ist das kein Bonusproblem mehr, sondern eine Frage an den Rahmen — wie sie unter Spielangebot auseinandergenommen wird.

Ausgeschlossene Spiele und ungleiche Gewichtung
Nicht jede Runde zählt gleich viel, und manche zählt gar nicht. Dafür gibt es zwei verschiedene Klauseln, die oft im selben Absatz stehen und deshalb verwechselt werden. Die erste ist der Ausschluss: bestimmte Titel oder Spielarten sind von der Abarbeitung ausgenommen. Die zweite ist die Gewichtung: eine Runde zählt nur mit einem Anteil ihres Einsatzes.
Der Unterschied ist nicht akademisch. Bei einem Ausschluss bewegt sich der Zähler nicht, und Sie merken es sofort, sobald Sie hinsehen. Bei einer Gewichtung bewegt er sich, nur eben langsamer als gedacht — das fällt erst auf, wenn man nachrechnet. Wer eine Vorgabe mit zu Ende gespielten Einsätzen aus einer schwach gewichteten Gruppe abarbeitet, braucht ein Vielfaches an Runden und bemerkt es am Ende des Abends.
Hinzu kommt eine dritte Klausel, die seltener erwähnt wird und mehr Streit verursacht als die beiden anderen: der Ausschluss bestimmter Spielweisen. Gemeint sind etwa gleichzeitiges Bespielen mehrerer Angebote, systematisches Abdecken aller Ausgänge oder das Wechseln zwischen Titeln im Sekundentakt. Im erlaubten deutschen Rahmen erledigen sich Teile davon schon durch das Gesetz, denn § 22a Abs. 10 verbietet die gleichzeitige Teilnahme an mehreren virtuellen Automatenspielen und verpflichtet den Anbieter, das technisch auszuschließen.
Die Arbeitsweise, die sich daraus ergibt, ist banal: Lesen Sie die Liste der zählenden Spiele, bevor Sie eines auswählen, und nicht danach. Steht keine Liste im Regelwerk, sondern nur ein Verweis auf eine Seite im Konto, dann sichern Sie diese Seite als Bildschirmabzug mit Datum. Listen werden geändert, und die Fassung, die beim Annehmen galt, ist später nirgends mehr abrufbar.
Die Frist — und was der Spieltakt daraus macht
Jede Vorgabe trägt eine Frist, nach deren Ablauf das gebundene Guthaben und meist auch der daraus erzielte Gewinn verfällt. Diese Frist wird beim Annehmen kaum beachtet, weil sie nach reichlich Zeit klingt. Sie ist jedoch die einzige Angabe der sechs, die sich gegen eine physikalische Grenze rechnen lässt — und dann sieht sie oft anders aus.
Der Grund steckt im erlaubten Spielablauf. Nach § 22a Abs. 6 GlüStV 2021 muss ein virtuelles Automatenspiel im Mittel mindestens fünf Sekunden dauern, und nach Abs. 7 darf der Einsatz einen Euro nicht übersteigen. Aus diesen beiden Vorgaben ergibt sich eine Obergrenze für das, was in einer Stunde überhaupt umsetzbar ist: höchstens siebenhundertzwanzig Runden, und damit höchstens siebenhundertzwanzig Euro Umsatz. Mehr geht nicht, gleichgültig wie schnell jemand klickt.
Ein Rechenbeispiel mit eigenen Zahlen
Nehmen Sie an, aus dem Regelwerk ergebe sich ein abzuarbeitender Umsatz von dreitausend Euro. Bei einem Euro je Runde sind das dreitausend Runden; bei fünf Sekunden Mindestdauer ergibt das vier Stunden und zehn Minuten reine Spielzeit, ohne Pause, ohne Ablenkung, ohne Ladezeiten. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein, und Sie wissen vor dem Annehmen, ob die Frist realistisch ist.
Diese Rechnung hat einen zweiten Nutzen, der über das Geld hinausgeht. Vier Stunden Automatenspiel sind kein Nebenbei, und eine Abrede, die sie voraussetzt, verlangt eine Entscheidung über Zeit und nicht nur über Beträge. Wer die Rechnung aufstellt, bevor er zusagt, trifft diese Entscheidung bewusst. Über die Grenzen, die unabhängig davon für Einzahlungen gelten, informiert die Seite Limits.

Die Verrechnungsreihenfolge und der Ausstieg
Diese Klausel steht in fast jedem Regelwerk und wird in fast keiner Zusammenfassung erwähnt. Sie bestimmt, aus welchem der beiden Töpfe ein Einsatz abgebucht wird, solange die Vorgabe offen ist. Drei Varianten kommen vor: zuerst das eigene Geld, zuerst das gebundene Guthaben, oder anteilig aus beiden.
Für den Ausstieg macht das den entscheidenden Unterschied. Wird zuerst das eigene Geld verbraucht, ist nach einer Verluststrecke nur noch gebundenes Guthaben übrig — ein Ausstieg bringt dann nichts mehr, weil es nichts Freies mehr gibt, das zurückgezogen werden könnte. Läuft hingegen zuerst das gebundene Guthaben, bleibt das eigene Geld länger erhalten, und ein Ausstieg mit Verfall des Restes ist eine echte Möglichkeit.
Verbunden ist das mit der Frage, ob die Abrede überhaupt auflösbar ist. Drei Antworten sind denkbar: Auflösung mit Verfall des gebundenen Anteils, Auflösung mit Verfall sämtlicher daraus entstandener Gewinne, oder keine Auflösung. Diese Antwort steht im Regelwerk, und sie sollte vor der ersten Runde bekannt sein — hinterher zu fragen kostet dieselbe Minute, nur zu einem schlechteren Zeitpunkt.
Eine Beobachtung dazu gehört hierher, weil sie sich bei vielen wiederholt. Die Verrechnungsreihenfolge erzeugt den Eindruck, man spiele „mit dem Bonus“, während in Wahrheit das eigene Geld läuft. Dieser Eindruck senkt die Hemmung vor der nächsten Runde messbar, und das ist kein Charakterfehler, sondern eine Eigenschaft der Darstellung. Wer das weiß, liest den Kontostand zweimal: einmal die Gesamtsumme und einmal die Aufteilung darunter.
Ein Auszahlungsauftrag bei offener Vorgabe
Diese Lage entsteht oft versehentlich: Es steht eine ansehnliche Summe im Konto, die Vorgabe ist nicht erledigt, und der Auftrag wird trotzdem gestellt. Was dann passiert, ist in den Zahlungsbedingungen geregelt, und die möglichen Ausgänge unterscheiden sich erheblich voneinander.
- Ablehnung mit Hinweis. Der mildeste Fall: Der Auftrag wird nicht ausgeführt, das Guthaben bleibt unverändert, der Hinweis nennt die offene Vorgabe. Danach lässt sich entscheiden, ob weitergespielt oder ausgestiegen wird.
- Ausführung mit Kürzung. Der gebundene Anteil wird abgezogen, der freie Anteil geht hinaus. Hier ist nachzurechnen, ob die Aufteilung dem entspricht, was im Regelwerk steht.
- Ausführung als Auflösung. Der Auftrag wird als Verzicht auf die Abrede gewertet; gebundenes Guthaben und daraus entstandene Gewinne verfallen. Das ist die teuerste Variante, und sie trifft meist jemanden, der sie nicht erwartet hat.
Welche der drei Varianten gilt, lässt sich nicht erraten und nicht aus einer anderen Marke ableiten. Sie steht im Regelwerk des Anbieters, meist in einem Nebensatz des Abschnitts über offene Bonusbeträge. Wer gezielt nach den Stichwörtern Auszahlung und Bonus in derselben Zeile sucht, hat die Stelle in zwei Minuten gefunden.
Der Ablauf eines Auftrags, seine Zustände und das, was eine Stornierung mit dem Betrag macht, ist auf der Seite Auszahlung im Einzelnen beschrieben. Lesenswert ist dort besonders der Abschnitt über den Widerruf, denn ein zurückgezogener Auftrag schiebt den Betrag zurück ins bespielbare Guthaben — und bei offener Vorgabe ist das genau die Richtung, in die es nicht gehen sollte.
Sechs Fragen vor dem Annehmen und ein Wort zum Schutz
Am Ende steht keine Empfehlung, sondern eine Liste. Diese sechs Fragen lassen sich in jedem Regelwerk beantworten, sie kosten zusammen eine Viertelstunde, und sie beantworten die Frage nach einem Angebot vollständig — ohne dass irgendwo eine Note vergeben werden müsste.
Welcher Faktor, bezogen auf welche Größe?
Welcher Höchsteinsatz gilt, solange die Vorgabe offen ist?
Welche Spiele zählen nicht, und welche zählen nur anteilig?
Wie lang ist die Frist, und reicht sie für den errechneten Umsatz?
Aus welchem Topf wird ein Einsatz zuerst abgebucht?
Was geschieht mit einem Auszahlungsauftrag bei offener Vorgabe?
Sichern Sie die Antworten als Bildschirmabzug mit sichtbarem Datum. Regelwerke werden fortgeschrieben, und maßgeblich ist die Fassung, die bei der Annahme galt — nur besitzen muss man sie dann auch. Eine Erinnerung an einen Wortlaut hat in einer Auseinandersetzung kein Gewicht.
Zum Schluss der Teil, der zu jeder Geldseite gehört. Teilnehmen darf nur, wer achtzehn Jahre alt ist. Für Einzahlungen bei Anbietern mit deutscher Erlaubnis gilt nach § 6c GlüStV 2021 eine über alle diese Anbieter zusammengerechnete Monatsgrenze, die im Regelfall bei 1.000 € liegt; ein anderer Betrag kommt nur nach einer Einzelfallprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in Betracht. Geführt wird diese Zählung in der Limitdatei des LUGAS unter Verantwortung der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder.
Eine Umsatzvorgabe verführt dazu, diese Grenze als Hindernis zu betrachten. Das ist der Punkt, an dem eine Abrede über Guthaben in etwas anderes übergeht. Wer das bei sich bemerkt, bricht ab und ruft bei Bedarf unter 0800 1 37 27 00 die kostenfreie und auf Wunsch namenlose Beratung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung an. Woran sich nachlassende Kontrolle früh zeigt, steht unter Verantwortungsvolles Spielen.
| Teil der Abrede | Worauf er sich bezieht | Wirkung, wenn er streng ausfällt |
|---|---|---|
| Umsatzfaktor | Vielfaches, das umgesetzt werden muss | verlängert die Abarbeitung im geraden Verhältnis |
| Bezugsgröße | nur der Bonus oder Bonus samt eingezahltem Geld | verdoppelt den Weg bei unverändertem Faktor |
| Höchsteinsatz | Betrag je Runde, solange die Vorgabe offen ist | entwertet Fortschritt auch rückwirkend |
| Spielauswahl | welche Titel überhaupt angerechnet werden | Runden außerhalb der Auswahl zählen nicht mit |
| Gewichtung | Anteil, mit dem eine angerechnete Runde zählt | gleiche Einsätze ergeben ungleichen Fortschritt |
| Frist | Zeitraum, nach dem der Rest verfällt | entscheidet, ob die Vorgabe erreichbar ist |
| Verrechnungsreihenfolge | ob eigenes oder gebundenes Guthaben zuerst läuft | bestimmt, wann ein Ausstieg noch etwas rettet |
| Sperre für Rückzüge | Zustand des Kontos bei offener Vorgabe | lässt einen vorzeitigen Auftrag ins Leere laufen |
22BET+250 % auf die EinzahlungJetzt spielenVon der Redaktion geprüft · Stand 27.10.2026. Rechtliche Angaben folgen dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 und den Veröffentlichungen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Angaben zu Angeboten einzelner Betreiber geben deren eigene Darstellung wieder.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Faktor und Bezugsgröße?
Der Faktor ist das Vielfache, die Bezugsgröße das, was vervielfacht wird. Zählt nur der zugebuchte Betrag, ist der Weg halb so lang wie bei einer Bezugsgröße aus Betrag und eigener Einzahlung — bei identischem Faktor.
Zählt mein Verlust oder mein Einsatz für die Vorgabe?
Gezählt werden Einsätze. Wer ein Guthaben lange hin und her spielt, erzeugt ein Mehrfaches davon an Umsatz, ohne entsprechend viel zu verlieren; ein einzelner hoher Einsatz erzeugt wenig Umsatz und kann dennoch alles kosten.
Warum gibt es einen Höchsteinsatz, wenn der Rahmen schon einen Euro vorsieht?
Weil es zwei verschiedene Grenzen sind. Ein Euro je Spiel folgt aus § 22a Abs. 7 GlüStV 2021 und gilt im erlaubten Angebot ohnehin; eine Bonusgrenze ist eine Vertragsklausel und kann darunter liegen.
Was passiert, wenn ich die Bonusgrenze einmal überschreite?
Das hängt vom Regelwerk ab, und die strengste Variante streicht die bisherige Abarbeitung samt dem daraus erzielten Gewinn. Gewarnt wird dabei selten, weshalb ein fest eingestellter Einsatz der sicherste Weg ist.
Woran merke ich, dass ein Spiel nicht zählt?
Am Fortschrittsanzeiger. Bewegt er sich nach zehn Runden überhaupt nicht, ist der Titel ausgeschlossen; bewegt er sich langsamer als die Einsätze, greift eine Gewichtung. Beides klärt sich mit wenigen Euro Einsatz.
Wie rechne ich aus, ob die Frist ausreicht?
Teilen Sie den abzuarbeitenden Umsatz durch den Einsatz je Runde und multiplizieren Sie das Ergebnis mit fünf Sekunden. Diese Mindestdauer je Spiel folgt aus § 22a Abs. 6 und ist die harte Grenze, die keine Geschwindigkeit umgeht.
Warum ist die Verrechnungsreihenfolge wichtig?
Weil sie entscheidet, ob nach einer Verluststrecke noch freies Guthaben übrig ist. Läuft zuerst das eigene Geld, bringt ein späterer Ausstieg nichts mehr; läuft zuerst der gebundene Anteil, bleibt etwas zu retten.
Kann ich eine Bonusabrede nachträglich auflösen?
Drei Antworten sind möglich: Auflösung mit Verfall des gebundenen Anteils, Auflösung mit Verfall aller daraus entstandenen Gewinne, oder keine Auflösung. Welche gilt, steht im Regelwerk und sollte vor der ersten Runde bekannt sein.
Warum nennt diese Seite keine konkreten Bonusangaben?
Weil Faktoren, Beträge und Fristen von außen nicht belegbar sind und im Regelwerk jederzeit geändert werden können. Eine ungeprüfte Zahl wäre eine Behauptung und keine Information.
Soll ich die Bedingungen abspeichern?
Ja, als Bildschirmabzug mit sichtbarem Datum. Maßgeblich ist die Fassung, die bei der Annahme galt, und ältere Fassungen sind später nirgends mehr abrufbar.
Zuletzt geprüft am 27.10.2026 · 18+ · Verantwortungsvolles Spielen